Luz Leskowitz – Violine

wurde in Salzburg als Sohn einer Musikerfamilie geboren und erhielt mit sechs Jahren seinen ersten Geigenunterricht bei Prof. Turner, später am Mozarteum bei Prof. Müller.  Mit 13 Jahren Fortsetzung der Studien bei Vasa Prihoda und später bei Riccardo Odnoposoff an der Musikakademie in Wien (zeitgleich Besuch des Gymnasiums in Salzburg), bei Ernst Wallfisch in Salzburg und Luzern und bei Yehudi Menuhin in London, dazu Lehrtätigkeit an der Menuhin-Schule in London. Nach glänzenden Debuts in London, New York, Wien, Berlin, Milano usw. führten ihn Konzertreisen durch ganz Europa, in den Vorderen Orient, nach Afrika, in die USA, nach Südamerika, in den Fernen Osten, nach Russland  und nach Japan. Eine Tournee durch die USA als Solist mit der Camerata Academica Salzburg unter Antonio Janigro war besonders erfolgreich. Leskowitz war und ist Gast in Konzerthallen wie in Ney York (Carnegie Recital Hall), London (Wigmore Hall, Festival Hall), Wien (Musikverein, Konzerthaus), Milano (Sala Verdi). Paris (Salle Gaveau), Prag (Rudolfinum), Salzburg (Mozarteum, Festspielhaus), Washington (Kennedy-Center), Moskau (Konservatorium), Amsterdam (Concertgebouw) u.v.a.

Der intensive Kontakt zu Ernst Wallfisch und Yehudi Menuhin weckte bald seine besondere Liebe zur Kammermusik. Stark beeinflußt vom Menuhin-Festival in Gstaad gründete Luz Leskowitz im Jahre 1970 sein erstes eigenes Musikfestival, die „Harzburger Musiktage“. Es folgten weitere internationale Festivals in Deutschland (Dannenberger Musikfest, Schwarzwald Musiktage, Andernacher Musikfest auf Burg Namedy, Rothenfelder Musikfest), in Österreich (Musikfestwoche Schloss Kammer) und in Rumänien (Klausenburg). Z.Zt. betreut Luz Leskowitz das „MAIFESTIVAL RELLINGER KIRCHE“ (seit 1986) und die „MUSIKFESTWOCHE AUF SCHLOSS BERLEBURG“ (seit 1973). 1991 übernahm Luz Leskowitz die Direktion der SALZBURGER SCHLOSSKONZERTE, die größte Kammermusikreihe der Welt mit mehr als 250 Konzerten im Jahr. In Planung sind das erste MOZARTFESTIVAL in Russland.
1979 formiert Luz Leskowitz im Rahmen der Harzburger Musiktage sein eigenes Ensemble, die „Salzburger Solisten“, mit denen er weltweit konzertiert. Daraus erwuchsen später die „Salzburger Mozartspieler“ bzw. das „Salzburger Solistentrio“.  Radio- und Fernsehaufnahmen in verschiedenen Ländern, LP – und CD-Aufnahmen wurden realisiert; solistisch und kammermusikalisch für „CETRA“, „SYRINX“, „MIRABELL“ (u.a. Schuberts „Forelle“ mit El Bacha), „ARTE NOVA“ (Brahms Sextette), „SONY/DEMUSICA“, „EMI-CLASSICS“, “BIS”(Schweden – zusammen mit Sharon Bezaly die Flötenquartette Mozarts) sowie „BRILLANT“  (Ersteinspielung der Gran Partita, neun Streicher, zusammen mit dem Amati-Ensemble).
Duo – und Kammermusikpartner von Luz Leskowitz waren und sind Persönlichkeiten wie u.a. Paul Badura-Skoda, Wilhelm Kempff, Ingrid Haebler, Jörg Demus, Jeremy Menuhin, Igor Oistrach, Norbert Brainin, Alberto Lysy, David Geringas, Heinrich Schiff, Mstislav Rostropovitsch, Hermann Baumann, Karl Leister, Hansjörg Schellenberger,  Michala Petri, Sharon Bezaly, Wolfgang Schulz, Hakan Hardenberger, Elly Ameling, das Bartok-Quartett, das Kocian-Quartett, das Lark-Quartett, das Voces-Quartett und das Twins Quartett.  Mit den Streichquartetten u.a. Chausson’s Concerto für Violine, Klavier und Streichquartett, sowie 2. Viola bei Streichquintetten.
Luz Leskowitz wurde als Juror zum ersten Brahms-Wettbewerb nach Hamburg eingeladen. Er ist ständiger Juror-Gast in Paris beim Intern. FLAME-Wettbewerb. 2008 gründete Luz Leskowitz in Sibirien den Wettbewerb „Yushnouralsk-Salzburg“. 2010 war er in die Jury zum „David Oistrach Wettbewerb“ nach Moskau eingeladen.  Meisterklassen in Tokyo (Japan), Seoul (Korea) und Moskau (Konservatorium), Chelyabinsk (Russland) u.a. Mitwirkung im Film “Die Klavierspielerin” von Elfriede Jelinek. Im Jahre 2007 erhielt Luz Leskowitz den „Lomonosov-Medaille“ vom Russischen Kultusministerium überreicht, für Verdienste um Russische Kultur. 2010 wurde Luz Leskowitz vom Kronprinz von „Kroatien, Dalmatien und Slawonien“ der Titel „Graf“ zugesprochen.
Luz Leskowitz spielt auf der „Ex-Prihoda Stradivarius“ aus dem Jahre 1707.

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